Wie sicher sind Hyaluron-Filler?


Nicht systematisch erfasst
Wie sicher sind Hyaluron-Filler?
mauritius images / Oksana Krasiuk / Alamy / Alamy Stock Photos

Hyaluron-Filler werden wie Botox unter die Haut gespritzt. Die Hyaluronsäure soll Falten glätten, Lippen voluminöser machen oder Gesichtskonturen verändern. Doch haben solche kosmetischen Behandlungen auch Risiken?

Hyaluronsäure aus dem Labor

Hyaluronsäure ist ein Produkt, das der Körper selbst herstellt. Sie schmiert zum Beispiel Gelenke oder macht die Haut elastisch. Als Spritze unter die Haut werden diese Effekte gezielt für kosmetische Eingriffe genutzt. Allerdings handelt es sich bei der Hyaluronsäure aus der Spritze um einen im Labor hergestellten Stoff. Er ist chemisch betrachtet nicht mit der körpereigenen Hyaluronsäure identisch und baut sich nicht so schnell ab wie ihr „natürlicher“ Verwandter.

Häufigkeit von Komplikationen nicht sicher bekannt

Insgesamt gilt die Anwendung von Hyaluron-Fillern als recht sicher. Wie häufig Komplikationen auftreten, lässt sich allerdings nicht zuverlässig sagen. Solche Daten werden im Moment nämlich nicht systematisch erfasst. Die gefährlichste – wenn auch wahrscheinlich sehr seltene - Komplikation tritt auf, wenn durch das Einbringen der Hyaluronsäure Gefäße abgedrückt werden. Dann werden die Hautbereiche dort nicht mehr ausreichend versorgt und können absterben. Passiert das in der Nähe der Augen, kann man im schlimmsten Fall sogar erblinden.

Reste im Gewebe

Probleme könnte es auch machen, wenn sich die Hyaluronsäure nur langsam abbaut. Es gibt einzelne Fälle, in denen nach 10 Jahren noch Reste davon im Gewebe entdeckt wurden. Noch ist nicht ganz klar, welche Folgen das langfristig haben könnte. Beobachtet wurde zum Beispiel, dass sich das Gewebe durch die Ablagerungen entzündet. Auch kann es sein, dass sich die Filler bei mehreren Behandlungen regelrecht übereinander lagern.
Wie bei jeder invasiven kosmetischen Behandlung sollte man sich also im Vorfeld gut überlegen, welche Risiken ein Eingriff haben könnte. In jedem Fall sollte man sich ausführlich beraten lassen und sich über die Qualifikation des Behandelnden informieren.

Quelle: quarks.de

News

Tipps gegen Reisedurchfall
Tipps gegen Reisedurchfall

Ungetrübte Urlaubsfreuden

Reisedurchfall kann den Urlaub richtig vermiesen. Zum Glück gibt es Möglichkeiten, ihm vorzubeugen. Und hat es einen trotzdem erwischt, kann man sich oft selbst helfen.   mehr

Auch E-Bike fahren macht fit
Auch E-Bike fahren macht fit

Von wegen gemütlich

E-Biken ist nur was für schlappe Faulenzer*innen? Von wegen: Das Radeln mit Elektromotor fordert Herz und Muskeln fast ebenso stark wie normales Radfahren.   mehr

Sport schützt den Kreislauf
Sport schützt den Kreislauf

WHO-Empfehlung überprüft

Sport ist gut für die Gesundheit, da ist man sich einig. Doch wieviel Sport ist in der Woche nötig, um das Risiko für Erkrankungen zu senken?   mehr

Adipöse Kinder pubertieren früher
Adipöse Kinder pubertieren früher

Folgenschweres Übergewicht

Wenn schon Kleinkinder zu viele Pfunde auf die Waage bringen, hat das auch Folgen für die Pubertät. Sie werden früher geschlechtsreif als normalgewichtige Jungen und Mädchen.   mehr

Diabetes erhöht Krebsrisiko
Diabetes erhöht Krebsrisiko

Auf zur Vorsorge!

Beim Typ-2-Diabetes drohen etliche Folgeschäden. Dabei gilt es nicht nur, auf Nieren, Augen und Nerven zu achten. Menschen mit Typ-2-Diabetes haben auch ein erhöhtes Risiko für bestimmte Krebsarten.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Tassilo-Apotheke
Inhaberin Dr. Juliane Penkner
Telefon 089/91 56 65
Fax 089/91 56 66
E-Mail tassilo-apotheke@olf.de