Darmkrebs betrifft auch Jüngere


Früher mit Vorsorge beginnen
Darmkrebs betrifft auch Jüngere
Alexander Raths/Shutterstock.com
Wichtig für die Krebsvorsorge ist ein Arztgespräch.

Je früher Darmkrebs erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen. Die sicherste Methode zur Früherkennung ist die Darmspiegelung. Experten empfehlen nun einen früheren Beginn der Krebsvorsorge als bisher.

Darmspiegelung rettet Leben

Seit 2002 wird im Früherkennungsprogramm die Darmspiegelung von den gesetzlichen Krankenkassen ab dem Alter von 55 Jahren erstattet. „Seit Einführung der Darmkrebsvorsorge in Deutschland erkranken und sterben weniger Menschen an Darmkrebs“, erläutert Prof. Wolff Schmiegel, Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS). „Dies gilt aber nur für Menschen ab 55 Jahren. Bei Personen unter 55 Jahren lässt sich kein Rückgang feststellen.“

Vorsorge bereits mit 50 Jahren von Experten gefordert

Die Experten DGVS empfehlen, dass Versicherte bereits ab einem Alter von 50 Jahren Anspruch auf die Darmspiegelung zur Darmkrebsfrüherkennung haben. Die Häufigkeit des kolorektalen Karzinoms steigt ab diesem Alter deutlich an. Sie plädieren auch für ein Pilotprojekt für Männer ab 45 Jahren, die in jedem Lebensalter häufiger als Frauen von Darmkrebs betroffen sind.

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten

Weiterführende Informationen z. B. zur kürzlich aktualisierten Leitlinie zur Behandlung von Darmkrebs auf der Seite der DGVS

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